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Der Bärlauch - Chronologie eines großen Talentes
1663: „Zu den geschwierigen Ohren nimm drey Häuptlein Lauch und drey Regenwürm, zerschneidt und seuds mitenander in Baumöl, solchs tropffe warm in die Ohren, es stillet den Schmerzen, säubert und heylt“ (Johann Joachim Becher von Speyer). Die schriftlichen Belege über die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Bärlauchs (Allium ursinum L.) lassen sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Doch auch schon im Mittelalter gehörte der „Wald-Knoblauch“ zum festen Bestandteil der Klostermedizin. Im Laufe der Geschichte geriet der Bärlauch jedoch immer mehr in Vergessenheit.
1987: In diesem Jahr begann Dr. Pandalis an dem einsetzenden Knoblauch-Wahn und dem immer größer werdenden „Knoblauch-Markt“ zu zweifeln und begab sich auf die Suche nach urheimischen Alternativen. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. Mit Bärlauch holte er den „Lauch für Bärenkräfte“ aus der Versenkung zurück und begann seine umfassende Forschungsarbeit.Prof. Ernst Burrichter von der Universität Münster stand zu Beginn bei allen noch ungeklärten geobotanischen Fragen zur Seite. Heute hilft Prof. Richard Pott, einstiger Schüler Burrichters, von der Leibniz-Universität Hannover bei eventuellen Unklarheiten.
Schon ganz am Anfang wurde herausgefunden, daß einige Bärlauch-Bestände mit dem Fuchsbandwurm belastet sind. Entgegen der landläufigenMeinung wird der Parasit nicht durch Füchse sondern durch Mäuse und Ameisen weitergetragen und verbreitet.
Außerdem konnte nachgewiesen werden, daß die Pflanzen abhängig vom Standort entweder sehr eisen-, mangan- oder magnesiumreich sind.
Fast alle aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen auf der Bärlauch-Forschung, die durch Dr. Pandalis initiiert wurde. Hierfür wurden viele Forschungsaufträge an Universitäten vergeben und im folgenden ist eine kleine Auswahl der beteiligten Institute aufgeführt.
1989: Forschungsarbeit an der Universität München, Institut für pharmazeutische Biologie. Die Forschung wurde mit der Dissertation von Frau Anna Sendel abgeschlossen. Ergebniszusammenfassung: Bärlauch Frischblatt Konzentrat senkt erhöhten Blutdruck mittels ACE-Hemmung. Im gleichen Jahr wird Dr. Pandalis vom WDR zum „Bärlauch-Papst“ ernannt.
1991: Forschungsarbeit an der Universität Tübingen, Fakultät für Chemie und Pharmazie. Die Forschung wurde mit der Dissertation von Frau Bettina Rietz abgeschlossen. Ergebniszusammenfassung: Bärlauch Frischblatt Konzentrat beugt schwere Herz-Rhythmus-Störungen vor und fängt freie Radikale ab.
1992: Forschungsarbeit an der Universität Homburg/Saar. Ergebniszusammen-fassung: Die Mirkozirkulation des Blutes wird durch einen täglichen Löffel Bärlauch Frischblatt Konzentrat um bis zu 40% verbessert, ohne daß das Blut verdünnt wird.
Im gleichen Jahr wird Bärlauch zur „Arzneipflanze des Jahres“ gekürt.
1994: Forschungsarbeit an der Universität Münster. Ergebniszusammenfassung: Bärlauch Frischblatt Konzentrat schützt als tägliche Diät das Cholesterin vor Oxidation und aktiviert die Freßzellen des Blutes (Makrophagen).
seit 1992: Seit die Pflanze zur Arzneipflanze des Jahres ernannt wurde, schossen Trittbrettfahrer und Bücherschreiber wie Pilze aus dem Boden. Ohne eigene Forschungsergebnisse wurden Bärlauch-Produkte produziert und marktschreierisch unters Volk gebracht. Bücher wurden dem „Bärenlauch“ gewidmet, ohne daß einige Autoren die Pflanze je gesehen haben. Auch die „Nouvelle cuisine“ wollte ein Stück vom erfolgsversprechenden „Bärlauch-Kuchen“ abbekommen und die feine Küche wurde überhäuft mit Bärlauch-Produkten, angefangen beim Käse bis hin zur schmackvollen Bärlauch-Creme-Suppe.
Jedoch alle Nutznießer vergaßen oder ignorierten den Fuchsbandwurm. Scharen von Bärlauch-Pflücker flogen aus und „raubten“ ganze Waldbestände, manchmal innerhalb einer Nacht. Auf den Befall des gefährlichen Darmparasiten untersuchten sie die Blätter jedoch nicht.
2000: Die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse führten zu dem Arzneimittel „Bärlauch-Mistel-Weißdorn“ und zu weiteren Bärlauch-Produkten.
In diesem Jahr wurde eine Forschungspause eingelegt. Andere Unternehmen hatten nun die Möglichkeiten, ihre Untersuchungsergebnisse zu präsentieren – Fehlanzeige! Es gab und gibt immer noch keine weitere Forschung.
Schließlich hat Dr. Pandalis die Forschungsarbeit wieder aufgenommen – denn diese Pflanze birgt noch so manches Geheimnis.
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