Dr. Pandalis Stiftung
Akademie zur Förderung traditioneller europäischer Pflanzen für Ernährung und Medizin

Dr. Pandalis Stiftung

Die Realität zeigt ein düsteres Gesicht: synthetische Nahrungsmittel, schnelle Fertiggerichte ohne Vitalstoffe und chemisch hergestellte Medizin, so weit das Auge reicht. Manch einer hat bereits Angst vor der Natur und vertraut nur noch standardisierter Nahrung mit doppeltem Prüfzeichen.

Das Wissen um traditionelle europäische Nahrungs- und Heilpflanzen wird immer mehr verdrängt oder als „unökonomisch“ abgewertet.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, entstand die Idee einer Stiftung. Es sollte eine Institution geschaffen werden, die das Pflanzenwissen unserer Vorfahren bewahrt und weiterentwickelt. Mit der „Dr. Pandalis Stiftung“ wurde im September 2003 eine gemeinnützige Akademie ins Leben gerufen, die sich speziell mit der Erforschung traditioneller europäischer Pflanzen für Ernährung und Medizin und dem Schutz der Umwelt beschäftigt.

Aufklärungsarbeit leisten

„Wir möchten unsere Erkenntnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen“, erklärt Stiftungsgründer und 1. Vorstand Dr. Georgios Pandalis. „Denn erst wenn der Bürger auf der Straße über den Gesundheitswert unserer urheimischen Pflanzen informiert ist, kann er der Chemie den Rücken kehren und zurück zur Natur finden.“ Alljährlich wird die Stiftung mit Sitz in Münster die „Pflanze Europas“ proklamieren. „In einem Expertengremium wird entschieden, welche Pflanze diese Auszeichnung erhält“, berichtet der 1. Stiftungsrat Prof. Dr. Richard Pott vom Institut für Geobotanik der Universität Hannover. „Wichtig ist dabei, daß es sich um eine wilde, vergessene, eßbare sowie ökologisch nicht gefährdete europäische Pflanze handelt.“

Von nichts kommt nichts ...

Die gemeinnützige Stiftung versteht sich als Forum für die vergessenen, eßbaren und heilbringenden Pflanzen unserer Großmütter und -väter. Sie kann jedoch nur etwas bewirken, wenn viele Menschen dazu ihren Beitrag leisten – personell, aber auch finanziell. Denn der Einsatz für unsere Sache funktioniert nicht ohne kraftraubende Kämpfe gegen Chemiegiganten und Atomindustrie. Echte Persönlichkeiten sind gefragt, keine Mitläufer! Mutige Fachleute aus Ernährung, Medizin und Umwelt, die von Pharma- und Chemieindustrie mundtot gemacht werden, sollen bei uns zu Wort kommen.

Um Projekte durchsetzen und publik machen zu können, ist die Dr. Pandalis Stiftung auf finanzielle Unterstützung dringend angewiesen. Spenden leisten einen sinnvollen Beitrag zum Erhalt und zur Erforschung unserer heimischen Pflanzenwelt für die nächsten Generationen. Die Zukunft liegt in unser aller Händen. Legen wir diese nicht in den Schoß!

Unterstützung, die ankommt

Im letzten Jahr wurden die Ergebnisse einer umfangreichen Studie, die über mehrere Jahre dauerte, veröffentlicht. Das Geobotanische Institut der Leibniz-Universität Hannover untersuchte unter der Leitung von Prof. Dr. Pott, welche Auswirkungen der zunehmende Düngereinsatz auf unsere Umwelt hat (POTT, 2007). Die Ergebnisse bestätigten leider unsere schlimmsten Befürchtungen.

Zur Zeit laufen die Planungen für ein weiteres Projekt in Zusammenarbeit mit dem Geobotanischen Institut Hannover und Prof. Dr. Küsters. Wir möchten die traditionellen Nutz- und Heilpflanzen rekultivieren. Es handelt sich hierbei nicht um eine moderne „Reservatsbildung“, bei der die Pflanzen zu Museumsstücken degradiert werden. Vielmehr geht es um eine praktische Kultivierung der Pflanzen auf unbelasteten Böden. Hierfür sind wir auf Landspenden und eine finanzielle Starthilfe angewiesen. Weitere Informationen zu Projekten und Hintergründen können Sie unter www.pandalis-stiftung.de nachlesen.

Spendenkonto, GLS Gemeinschaftsbank eG Bochum
Konto-Nr.: 35 230 500
BLZ: 430 609 67

Spendenquittungen stellt Ihnen die Dr. Pandalis Stiftung ab einem Betrag von 100 Euro unaufgefordert aus. Für kleinere Beträge reicht Ihr Zahlungsbeleg. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Spende“ sowie Ihre komplette Anschrift an.

Die Dr. Pandalis Stiftung ist durch die Bescheinigung des Finanzamtes Münster-Innenstadt vom 22.10.2003, St.-Nr. 337/5989/0951, als gemeinnützige Körperschaft zur Förderung wissenschaftlicher Zwecke anerkannt worden.